Hypnoseverfahren bei Gesund & mehr PDF Drucken E-Mail


Klassische Hypnose


Sie ist denkbar einfach und besteht aus drei Phasen:

1. Trance-Induktion

2. Interventions-Skript

3. De-Hypnose

Die Suggestionen erfolgen in direkter, autoritärer Art («schliesse deine Augen, entspanne dich», etc.)


Aufdeckende Verfahren

Tiefenpsychologisches Verfahren


Hier geht es darum, die verborgenen Ursachen von seelischen Blockaden und Konflikten aufzudecken und neurologisch so zu entkoppeln, dass beim Gedanken daran keine vegetativen Reaktionen mehr auftreten. Da bei diesem Verfahren der Klient die meiste Zeit reden muss, darf die Trance nicht zu tief sein.


Der einzige «Convincer» ("Ueberzeuger"), dass wirklich Hypnose stattfindet, ist dann die Tatsache, dass der Proband sich ständig wundert, was er da Seltsames erzählt, es aber nicht kontrollieren zu können scheint.


Ericksonsches Verfahren


Eine spezielle Form der aufdeckenden oder tiefenpsychologischen Hypnose, nach dem amerikanischen Psychiater Milton Erickson (1901-1980). Hier überwiegen permissive Suggestionen («vielleicht möchtest du die Augen schließen», «viele Menschen können sich mit geschlossenen Augen besser konzentrieren») und indirekte Suggestionen in Form von Metaphern. Es werden Geschichten erzählt, die scheinbar nichts mit dem Klienten zu tun haben, jedoch in seinem Unterbewusstsein Veränderungen bewirken.


Ericksonsche Hypnose will damit verborgene Ressourcen im Menschen wecken und sie für ihn in den gewünschten Situationen verfügbar machen.


Hinweis: Diese Beschreibungen stammen aus den Kursunterlagen Hypno-1b von Hans-Peter Zimmermann in Zug. Die Ausbildung ist genauso wie seine Web Site (mindestens inhaltlich) äusserst empfehlenswert -> www.hpz.com


Geschichte der Hypnose von HPZ


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